Recycling

Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung:

Die Werke der Gipsindustrie bem√ľhen sich, m√∂glichst abfallfrei zu arbeiten.

Im Bereich der Tagebaue werden nicht f√ľr die Produktion geeignete Ober-
b√∂den und Absiebreste im Rahmen der Abfallvermeidung nach geeigeneter Qualit√§t sortiert und gezielt in Hinblick auf die Erf√ľllung der Renaturierungs- oder Rekultivierungsverpflichtungen verwendet. REA-Gips kann zur Erh√∂-
hung des Bindemittelanteils bei Naturgipsen nicht ausreichender Reinheit eingesetzt werden, so dass Lagerstätteninhalte fast vollständig nutzbar werden. Insgesamt wird damit eine bergbauabfallfreie Gestaltung der Naturgipsgewinnung ermöglicht.

Produktionsreste aus der Herstellung der Gipserzeugnisse können dank modernster Anlagentechnik wiederverwertet werden.
Auch Silorestinhalte von Pulverprodukten werden heute von allen Liefer-
werken wieder zur√ľckgenommen.

Bauabf√§lle k√∂nnen √ľber die Unternehmen der Entsorgungswirtschaft auf-
bereitet und in zerkleinerter Form in vielfältiger Weise weiterverwendet wer-
den: Als Rohstoff f√ľr Gips- und Zementwerke, als F√ľllstoff, z.B. im Land-
schafts- und Wegebau oder in Schallschutzwällen, als Rekultivierungs-
material im Bergbau oder in landwirtschaftlichen Anwendungen, z.B. als Komponente in Bodenverbesserern und Minerald√ľngern oder als Stall-
einstreu.

Übrigens besteht auch der Karton der Gipskartonplatte vollständig aus re-
cyceltem Altpapier. Bei den verwendeten Zusatzstoffen werden bevorzugt aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Stoffe eingesetzt; Beispiele sind  Zucker, Eiwei√üe, Fruchts√§uren, St√§rke und Cellulosederivate.